where does the good go?
Selbstkritisch

Mich beschäftigen seit einiger Zeit viele Fragen. Fragen wie Wo ist mein Platz? Wo gehöre ich hin? Was soll ich wirklich machen? Ich bin völlig ratlos, leer und ohne Feuer in meinem Herzen. Ich werde immer als eine sehr starke Person wahrgenommen. Gut aussehend, inspirierend, selbstbewusst und sehr zielstrebig, vor allem wenn ich meinen Willen durchsetzen will oder für eine gute Sache kämpfe. Ich bin weich, sehr sensibel, manchmal scheu, mein Herz ist verletzungsanfällig und oft bin ich auch sehr kühl. Eine Schutzfunktion! Denn, wenn man meine Wunden entdeckt, bin ich meist schneller weg als der Wind. Ich würde also sagen, zwischenmenschlich kann man mit mir ziemlich gut zu recht kommen, aber nur wenn man mir nicht zu nah kommt. Ich bin Sternzeichen Löwe – daher wohl auch sehr selbstbewusst, herrisch und einnehmend. Liest man zumindest so, ein Quäntchen Wahrheit ist für mich jedenfalls dran. Ich brenne für viele Sachen. Ich habe das Gefühl, es ist eine meiner Aufgaben hier und da zu sein, da und hier zu helfen. Etwas aufbauen, etwas entstehen zu lassen und dann wieder zu gehen?? Immer wieder befinde ich mich in Situationen, bzw. sind Menschen um mich herum, wo etwas Neues aufgebaut wird oder wichtige Veränderungen vorgenommen werden und ich dann gehe… Ich bin wie ein Streuner der sich einige Zeit hier und da wohlfühlt, aber dann wieder seinen Weg geht. Glück in der Liebe?? Eigentlich habe ich seit 4,5 Jahren einen tollen Mann an meiner Seite. Er ist fürsorglich, geduldig mit mir, Lieb und zeigt Verantwortung. Aber seit einem halben Jahr gibt es da den anderen.. Also wieder eine Sache angefangen und nicht beendet. Der andere – er könnte mein Seelenpartner sein. Aber er ist verheiratet - das macht es nicht leichter. Ihn plagt aber die Verlustangst, mir nicht zu genügen, und obwohl er das äußert und ich das Gefühl habe, ihn plagt mangelndes Selbstbewusstsein, ist er unheimlich Selbstbewusst. Und ich stehe mitten in diesem Chaos. Er Inspiriert mich und lässt mich die Welt mit anderen Augen sehen. Trotzdem ist es nur eine Frage der Zeit bis es in einem riesigen Chaos endet. Eigentlich versuche ich immer, alle Gefühle, Ängste und Zweifel anzunehmen und zuzulassen. Alles was hochkommt wirklich zu fühlen und zu durchleben. Gefühle, Emotionen, Gedanken, Zweifel, vergangene Situationen, eben alles was kommt. Jetzt atme ich tief durch.. Ganz tief. Mein Atem ist etwas, was immer da sein wird solange ich lebe. Wenn ich mir und anderen Menschen nicht vertrauen kann, dann kann ich aber auf meinen Atem vertrauen.
17.5.15 21:02
 
Letzte Einträge: Gedanken, Die Selbstkritik


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de

. designed