where does the good go?
Die Selbstkritik

Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall, ich tadle mich: So hab ich erstens den Gewinn, Dass ich so hübsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich die Leut, Der Mann ist lauter Redlichkeit; Auch schnapp ich drittens diesen Bissen Vorweg den andern Kritiküssen; Und viertens hoff ich außerdem Auf Widerspruch, der mir genehm. So kommt es denn zuletzt heraus, Dass ich ein ganz famoses Haus.
7.7.15 23:05


Gedanken

84 tausend Gedanken entstehen und vergehen: Das bedeutet, dass dein Körper - ganz ohne dein Zutun! - seinem Geschäft nachgeht, ohne seine Tätigkeit auch nur für einen einzigen Augenblick zu unterbrechen. Deshalb bist es nicht wirklich "du", der diese Gedanken "hat", und es ist dein Irrtum, wenn du glaubst, dass das "deine Gedanken" sind, mit denen du nun irgendetwas anstellen musst. Um diesem Irrtum zu entgehen, befasse dich einfach nicht mit den Gedanken - die Haltung deiner Praxis ist richtig, wenn du die Gedanken einfach sein lässt. Dann wirst du verstehen, dass das Entstehen und Vergehen der 84 tausend Gedanken nichts weiter als die natürliche Funktion deines Körpers in jedem Augenblick sind. Du verdankst es diesem Funktionieren, dass du in diesem Augenblick am Leben bist, und deshalb ist jeder einzelne Gedanke nichts anderes als das Licht der Wahrheit. Kodo Sawaki
6.7.15 11:32


Konflikt

„Er“ ist einer dieser Kontakte, die wehtun, wenn sie „aus“ sind und angenehm warm, wenn sie „an“ sind. Einer dieser Konflikte, in denen man wütend aufeinander ist, weil man sich verdammt gern hat, einander aber trotzdem nicht versteht. Und wenn du nichts sagst, dann kann dir auch keiner helfen! Und am Ende herrscht der Gedanke, dass man vielleicht nie war, nie wird und vielleicht einfach immer nur _ist_.
19.5.15 15:06


Selbstkritisch

Mich beschäftigen seit einiger Zeit viele Fragen. Fragen wie Wo ist mein Platz? Wo gehöre ich hin? Was soll ich wirklich machen? Ich bin völlig ratlos, leer und ohne Feuer in meinem Herzen. Ich werde immer als eine sehr starke Person wahrgenommen. Gut aussehend, inspirierend, selbstbewusst und sehr zielstrebig, vor allem wenn ich meinen Willen durchsetzen will oder für eine gute Sache kämpfe. Ich bin weich, sehr sensibel, manchmal scheu, mein Herz ist verletzungsanfällig und oft bin ich auch sehr kühl. Eine Schutzfunktion! Denn, wenn man meine Wunden entdeckt, bin ich meist schneller weg als der Wind. Ich würde also sagen, zwischenmenschlich kann man mit mir ziemlich gut zu recht kommen, aber nur wenn man mir nicht zu nah kommt. Ich bin Sternzeichen Löwe – daher wohl auch sehr selbstbewusst, herrisch und einnehmend. Liest man zumindest so, ein Quäntchen Wahrheit ist für mich jedenfalls dran. Ich brenne für viele Sachen. Ich habe das Gefühl, es ist eine meiner Aufgaben hier und da zu sein, da und hier zu helfen. Etwas aufbauen, etwas entstehen zu lassen und dann wieder zu gehen?? Immer wieder befinde ich mich in Situationen, bzw. sind Menschen um mich herum, wo etwas Neues aufgebaut wird oder wichtige Veränderungen vorgenommen werden und ich dann gehe… Ich bin wie ein Streuner der sich einige Zeit hier und da wohlfühlt, aber dann wieder seinen Weg geht. Glück in der Liebe?? Eigentlich habe ich seit 4,5 Jahren einen tollen Mann an meiner Seite. Er ist fürsorglich, geduldig mit mir, Lieb und zeigt Verantwortung. Aber seit einem halben Jahr gibt es da den anderen.. Also wieder eine Sache angefangen und nicht beendet. Der andere – er könnte mein Seelenpartner sein. Aber er ist verheiratet - das macht es nicht leichter. Ihn plagt aber die Verlustangst, mir nicht zu genügen, und obwohl er das äußert und ich das Gefühl habe, ihn plagt mangelndes Selbstbewusstsein, ist er unheimlich Selbstbewusst. Und ich stehe mitten in diesem Chaos. Er Inspiriert mich und lässt mich die Welt mit anderen Augen sehen. Trotzdem ist es nur eine Frage der Zeit bis es in einem riesigen Chaos endet. Eigentlich versuche ich immer, alle Gefühle, Ängste und Zweifel anzunehmen und zuzulassen. Alles was hochkommt wirklich zu fühlen und zu durchleben. Gefühle, Emotionen, Gedanken, Zweifel, vergangene Situationen, eben alles was kommt. Jetzt atme ich tief durch.. Ganz tief. Mein Atem ist etwas, was immer da sein wird solange ich lebe. Wenn ich mir und anderen Menschen nicht vertrauen kann, dann kann ich aber auf meinen Atem vertrauen.
17.5.15 21:02


Was packt mich?

Was packt mich? Eigentlich, so vermutet man, eine einfache Frage. Aber sie hat es doch in sich. Ich kann den Kern meines Seins nicht immer führen ;-) Ich formuliere sie um: Was bewegt mich?? Das schöne Wetter?? Ich habe schon oft versucht, dieser Frage eine Antwort zu geben. Aber umso mehr ich damit in die Tiefe gehe, desto mehr entdecke ich, dass ich es eigentlich gar nicht so genau weiß. Ich bin immer, oder oft in Bewegung, aber meine wirkliche Motivation für all das, was ich den lieben langen – oder kurzen – Tage tue, ist mir nicht wirklich bewusst? Ich arbeite, um mich nicht nutzlos zu fühlen Ich habe einen Partner, weil ich nicht allein sein mag…
17.5.15 20:58


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